Oldenburger Hörexperte Dr. Jan Rennies-Hochmuth erhält Klaus Tschira Boost Fund

Für seine herausragende Forschungsleistung wurde Dr. Jan Rennies-Hochmuth mit dem „Klaus Tschira Boost Fund“ ausgezeichnet. Im Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (HSA) am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg beschäftigt er sich mit der Entwicklung persönlicher Hörsysteme zur Verbesserung der Sprachkommunikation. Die Klaus Tschira Stiftung fördert gemeinsam mit der German Scholars Organization e.V. die nächste akademische Generation. Das Fraunhofer IDMT-HSA ist Partner im Exzellenzcluster »Hearing4all«.

Trotz langjähriger Forschung im Bereich der Sprachverständlichkeit gibt es noch immer Wissenslücken darüber, wie das menschliche Gehör in komplexen  Hörsituationen wirkt und wie störende Faktoren die Kommunikation einschränken. Auch die dazugehörige Entwicklung von Modellen zur Vorhersage der menschlichen Sprachverständlichkeit ist noch nicht vollständig untersucht. Mit Unterstützung des „Klaus Tschira Boost Fund“ wird sich  Dr. Jan Rennies Hochmuth nun intensiv diesen Themen widmen um sie weiter zu erforschen.

„Der KT Boost Fund schafft, sowohl finanziell als auch zeitlich, die notwendigen Freiheiten, um weiterhin an Grundlagenforschungsprojekten mit hohem Publikationspotenzial zu arbeiten und gleichzeitig die Entwicklung meiner Gruppe am Fraunhofer IDMT voranzubringen. Insbesondere werde ich in der Lage sein, internationale Forschungskooperationen zu fördern – worauf ich mich sehr freue“, so Dr. Jan Rennies-Hochmuth.

Foto: Besser hören, für jeden, überall: Der Oldenburger Hörforscher und Gruppenleiter am Fraunhofer IDMT Dr. Jan Rennies-Hochmuth erhält den Klaus Tschira Boost Fund. Foto: Fraunhofer IDMT / Hannes Kalter.