Clinician Scientists

Forschungsaktive Medizinerinnen und Mediziner (sog. Clinician Scientists oder Physician Scientists) sind in zwei Welten zu Hause, der Klinik und dem Forschungslabor, und daher wichtige Impulsgeber für den translationalen Ansatz, die Übertragung von Erkenntnissen von der Laborbank zum Klinikbett.

Der konzeptionelle Rahmen für diese Aktivitäten sind Clinician Scientist-Programme. Diese Maßnahmen medizinischer Hochschulen und Fakultäten bieten Freiraum für Forschungstätigkeiten dank partieller Freistellung von klinischen Verpflichtungen. Begleitend wird über ein Weiterbildungscurriculum (medizinische, wissenschaftliche und allgemeine karrierefördernde Schlüsselqualifikationen) und Mentoring neben der Entwicklung des eigenen Forschungsprofils eine systematische Karriereplanung ermöglicht.

Hearing4all weist Interessierte auf die entsprechenden Programme der Universitäten in Hannover und Oldenburg hin (siehe unten) und ermutigt den forschungsbegeisterten ärztlichen Nachwuchs in den Fächern Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Pädaudiologie dazu, die eigene Laufbahn in diese Richtung auszubauen.

Clinical Scientist-Programm der Medizinischen Hochschule Hannover:
3-Jahres-Programm für Ärztinnen und Ärzte in der zweiten Hälfte der Facharztausbildung. Geboten werden 4-6 Monate pro Jahr reservierte Zeit für Forschung sowie Finanzmittel.

Einen Überblick bietet die Webseite der Jungen Akademie der MHH. Detaillierte Informationen gibt es bei Dr. Sabine Barlach.

 

Clinician Scientist-Programm der Universität Oldenburg:
3-Jahres-Programm für Ärztinnen und Ärzte ab dem dritten Jahr der Facharztausbildung. Geboten werden Finanzmittel und reservierte Zeit für klinische Forschung und Grundlagenforschung für jeweils 6 Monate pro Jahr.

Einen Überblick gibt es hier: https://uol.de/medizin/nachwuchsfoerderung/   (unter der Rubrik "PostDoc")
Detaillierte Informationen sind bei Prof. Dr. Christiane Thiel erhältlich.

Informationen über die Finanzierung der Forschungsprojekte:
https://uol.de/medizin/forschungspool/