Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begeistert – vom Deutschen HörZentrum der HNO an der MHH und vom zehnjährigen CI-Träger Oskar

Mit seinem Charme und verschmitzten Lachen hat der kleine Oskar die Bundeskanzlerin sofort auf seiner Seite gehabt: Bei ihrem Besuch im Deutschen HörZentrum Hannover sprach Dr. Angela Merkel auch mit dem zehnjährigen Gymnasiasten, der gehörlos auf die Welt kam, aber schon im ersten Lebensjahr hier an der HNO der MHH mit Cochlea-Implantaten versorgt wurde und somit normal hören und sprechen gelernt hat. Oskar erzählte der Kanzlerin von seiner Lateinarbeit, die er gerade geschrieben hat, von seinen Freunden in der Schule und davon, dass Musikhören mit CI kein Problem ist. Ganz klar, dass sie Bundeskanzlerin dem aufgeweckten Jungen sehr gern auch noch Autogramme gab. Mit großem Interesse haben sich die Kanzlerin, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und Sozialministerin Aygül Özkan von Klinikdirektor Prof. Thomas Lenarz zeigen lassen, warum die Arbeit im Deutschen HörZentrum Hannover sowie die Forschungsziele des neuen Exzellenzclusters „Hearing4all“ für die vielen Betroffenen so wichtig und lebensverändernd ist. Prof. Lenarz erläuterte der Kanzlerin, wie komplex der Vorgang des Hörens ist und wie das Cochlea-Implantat eine Gehörlosigkeit bzw. hochgradige Schwerhörigkeit überwinden kann. Aufmerksam verfolgte sie auch die Erläuterungen zum „Bionischen Ohr“, also wie die Hörforscher aus der MHH daran arbeiten, dass sich die Nervenzellen mit der CI-Elektrode verknüpfen, damit aus derzeit 22 Elektrodenkontakten einmal mehr als 1.000 Elektrodenkontakte werden.