Historie

Die Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg (UOL) und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gehören zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen der Audiologie und Hörforschung. Die beiden Hochschulen kooperieren seit langem sehr erfolgreich auf diesen Gebieten, wobei sie ihre komplementären Kompetenzen effektiv einzusetzen wissen:

Die MHH ist auf die Versorgung von Patienten spezialisiert, deren Hörverlust von mittelgradig bis vollständig reicht und die mit Cochlea-Implantaten, Hirnstamm- oder Mittelhirnimplantaten oder implantierbaren Hörgeräten behandelt werden. Die UOL hingegen spezialisiert sich mehr auf die Grundlagenforschung und die  Hörunterstützung für Patienten mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust, die üblicherweise mit konventionellen Hörgeräten versorgt werden oder von Consumer Elektronic-Produkten (z.B. Telefon, Fernseher,  Computern) gehörgerecht unterstützt werden sollen. Im Rahmen der „Audiologie-Initiative Niedersachsen“ haben beide Partner bewiesen, dass  ihre komplementären Ansätze erfolgreich verknüpft werden können. Dies resultierte unter anderem in der Gründung der Dachorganisation „Zentrum für Hörforschung“, die im Rahmen des Exzellenzclusters in ein nachhaltiges „Exzellenzzentrum für Hörforschung“ transformiert werden soll.

 

Das Netzwerk „Auditory Valley"

Der Cluster ist eingebettet in das Netzwerk „Auditory Valley“, das über die am Exzellenzcluster beteiligten Partner hinaus weitere öffentliche und private Einrichtungen, die im Bereich der Hörforschung im Nordwesten Deutschlands aktiv sind, verbindet. Das „Auditory Valley“ ist als eines der erfolgreichsten Netzwerke zwischen öffentlichen und privaten Partnern anerkannt. Im Auditory Valley wird die komplette Wertschöpfungskette von Grundlagen- und Versorgungsforschung bis hin zur Entwicklung von Medizinprodukten im Bereich Hörsysteme und Audiotechnologie abgedeckt, einschließlich der Prüfung und des Marketings der Produkte.